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Alt 03.07.2010, 14:23   #41
Lakritze
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Wie ist es eigentlich mit Topinambur?
Soll man die auch jetzt schon ernten? Jetzt wo die Pflanze wunderbar grün ist? Oder erst wenn sie blüht?

Grüessli Barbara
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Alt 03.07.2010, 17:54   #42
Fray
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Ich habe ja dieses Jahr erstmals eine Topi-"Plantage" (noch im kleineren Rahmen.. aber das kommt schon noch! ), deshalb bin ich selber noch etwas am Experimentieren, Barbara.

Die Pflanzen wären an und für sich jetzt superschön im Blatt und ausgereift, um getrocknet zu werden. Nur kann ich mir vorstellen, dass die Meeris auch die getrockneten Blüten im Winter zu schätzen wissen. Deshalb lasse ich meine noch etwas stehen und warte ab. Sollten sich die Blätter weiterhin bis zur Blüte gut halten, werde ich sie erst in diesem Stadium trocknen. Sehe ich aber, dass die Blätter mit den Wochen hässlich werden, geht's vorher mit der Schere ran. Ich muss das wirklich etwas ausprobieren.

Hat jemand schon Erfahrungen gesammelt, wann für Topinambur der optimale Zeitpunkt zum Trocknen ist?

Ansonsten gebe ich einfach laufend hier meinen Senf ab ....

Liebi Grüess,
Gabriela
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Lakritze (03.07.2010)
Alt 04.07.2010, 10:24   #43
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Zitat:
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Ich habe ja dieses Jahr erstmals eine Topi-"Plantage" (noch im kleineren Rahmen.. aber das kommt schon noch! ), deshalb bin ich selber noch etwas am Experimentieren, Barbara.
Wie du weisst, habe ich aber mehrere Topiplantagen





Dann schneide ich nämlich hier jetzt schon mal einige Pflanzen zum Trocknen raus.

Es hat ja noch genug an den anderen Orten



Nämlich hier...



...und hier

Grüessli Barbara
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Alt 04.07.2010, 15:53   #44
Fray
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O.k., dann kannst du für uns "Feldversuche" machen, welche Reife dann im Winter den Meeris genehm ist!

Ich bin gespannt, denn ich habe schon gelesen, dass der getrocknete, dicke Stängel von den Fellnasen verschmäht wird. Etwas zarter würden sie ihn vielleicht eher essen?

Wenn du ihnen Topi im Herbst noch frisch gibst, fressen sie ihn immer komplett mit dem dicken Stängel?

Grüessli, Gabriela
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Alt 04.07.2010, 16:41   #45
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Sobald der Stängel verholzt ist, lassen sie ihn stehen.
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Fray (05.07.2010)
Alt 06.07.2010, 13:13   #46
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Ihr habt mich angesteckt mit eurer Trocknerei Bin fleissig am sammeln, vorallem Haseln und Brennnesseln.

Nun wollte ich mal fragen, wies denn mit Esche aussieht. Kann man die auch trocknen? Frisch mögen sie sie nämlich nicht...
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Liebe Grüsse
Karin
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Alt 06.07.2010, 17:39   #47
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Hoi Karin

Willkommen im Club!

Esche kommt bei meinen Fellnasen auch nicht zuoberst in der Hitparade ... Sie lassen sie erst ein wenig antrocknen, dann wird's gnädigerweise genommen. Deshalb gebe ich sie ihnen kaum mehr frisch, sondern hänge im Estrich auch eine Schnurlänge voll davon zum Trocknen auf. Sollte sie ihnen auch im Winter nicht schmecken, haben sie wenigstens durch die vielen Blätter einen "Raschelspass".
Ich kann dir also auch erst in ein paar Monaten über Erfolg oder nicht berichten, denn bislang war unsere Esche noch zu klein, um im grossen Stil Äste für Trockengut abzusägen. Heuer hat sie aber wacker zugelegt und so kann ich sie ruhig etwas stutzen.

Schnittige Grüsse,
Gabriela
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Alt 06.07.2010, 18:19   #48
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Zitat:
Zitat von Fray Beitrag anzeigen
Sie lassen sie erst ein wenig antrocknen, dann wird's gnädigerweise genommen. Deshalb gebe ich sie ihnen kaum mehr frisch, sondern hänge im Estrich auch ein
Genau so ist es bei meinen eben auch. Am liebsten fressen sie die Äste, die Blätter lassen sie meist liegen.

Also werde ich das auch probieren. Wir haben einen ganzen Hang voll Esche also könnten sie davon eben fressen bis ihnen die Ohren wackeln aber eben...
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Liebe Grüsse
Karin
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Fray (18.07.2010)
Alt 18.07.2010, 16:47   #49
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Meine Lieben

Nach einem kräftigen und reinigenden Regenschauer, wie wir ihn gestern hatten, steige ich anderntags gerne „in die Büsche“ und schneide nochmals Äste, um den winterlichen Speiseplan zu bereichern.
Vor Jahren habe ich ein Weidenrondell angepflanzt, das mittlerweile eine lustige Zwergenmützen-Form angenommen hat. Nur sieht man derzeit nicht mehr viel davon, weil ein Formschnitt fällig geworden ist. Der Hauptteil des Schnittes wird getrocknet, einen Teil lasse ich aber stehen, damit die Meeris bis in den Herbst hinein auch frische Weide geniessen können.


Diese Pflanze ist was ganz besonderes und ich verehre sie sehr. In der Mythologie meiner Zunft wird gesagt, dass in der Weide die „Salige“ ihren Wohnsitz hat, eine weisse Frau mit grosser Heilkraft. In früheren Zeiten wurde sie von den Leuten mittels eines Weidebusches angesprochen, wenn schwere Krankheiten die Familie heimsuchte. Die Salige wird mit Licht und Heilung verbunden und ihr Festtag ist der Vollmond im Februar, dann, wenn in der christlichen Tradition „Lichtmess“ gefeiert wird (2. Februar). Ja, ja, das Christentum hat viele alte Überlieferungen übernommen und für ihre Zwecke umgeformt.
Aber nicht nur deswegen ist mir die Weide teuer, auch der Acetylsalicylsäure wegen. In den Blättern und vor allem in der Rinde steckt dieser Wunderstoff, der im späten 19. Jahrhundert isoliert werden konnte und daraus das Aspirin entstand (in Kombination mit dem Mädesüss/Wiesengeissbart). Die interessierten LeserInnen können darüber diverse Beiträge im Internet nachlesen. Die Säure bewahrt sich übrigens auch im getrockneten Zustand, ich habe das vor einiger Zeit mit dem TOXI abgeklärt.
So, jetzt bin ich aber schön abgeschweift; verzeiht die kleine Plauderei, aber es ist einfach hochinteressant und ich lasse mich dann etwas hinreissen …

Nicht alle haben eine Weide im Garten stehen, aber man findet sie oft in der Nähe von Bach- oder Flussläufen, da sie gerne nasse Füsse hat. Vielleicht plant das eine oder andere demnächst einen Spaziergang am Bach im kühlen Wald? Dann wird man bestimmt fündig.
Die Bestimmung ist recht einfach: Weide hat lange, lanzettförmige Blätter, die Unterseite ist leicht gräulich/silbrig. Die Rinde variiert je nach Sorte von gelblich bis rötlich und ist meist von schlankem, elegantem Wuchs, also leicht überhängend.


Meine Fellnasen mögen Weide sehr (frisch und getrocknet), sie bekommen sie aber höchstens einmal die Woche und die Menge bleibt natürlich bescheiden, da sie eine Heildroge ist. Übermässige Gaben und Mengen können innere Blutungen auslösen, da sie gefässerweiternd wirkt (was ja bei Kopfweh oder anderweitigen Schmerzen wünschenswert ist).
Im Krankheitsfall, der mit Schmerzen verbunden ist, empfiehlt es sich aber, dem Tier täglich ein Zweiglein Weide anzubieten, nach 3 bis 4 Tagen sollte man die Kur unterbrechen. Bei einem frisch operierten Tier sollte Weide erst einen Tag nach der OP verabreicht werden, dann sind die Wundränder schon verklebt.

Und weil ich grad dabei bin, habe ich auch noch ein paar Apfelbaumäste zum Trocknen geschnitten. Unser Baum ist zum „Futterbaum“ mutiert, da er von der Sorte her unglücklich gewählt wurde und die Früchte nicht ausreifen lässt. Des einen Leid, des anderen Freud – wobei ich sagen muss, dass die Meeris nicht soooooo scharf auf die Blätter sind. Die Rinde hingegen mögen sie sehr und wird meist total abgenagt. Vielleicht mögen sie getrocknete Blätter eher? Ich werd’s dann sehen...

Einen Gruss aus luftigen Höhen schickt,
Gabriela
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Joy (19.07.2010)
Alt 18.07.2010, 18:29   #50
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Liebe Gabriela

Ich wollte soeben Weide für meine Meeris ernten gehen......aber offenbar steht auf unserem Grundstück eine SALWEIDE. Kann ich die auch verfüttern?

Gwundrige Grüsse
Barbara
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Alt 18.07.2010, 18:48   #51
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Gugus Barbara

Ja, auch die Salweide gehört zu den Salix-Arten (es gibt Unmengen von davon), die kannst du getrost verfüttern.
Ich hatte mal irgendwo eine Liste, in der die verschiedenen Arten aufgeführt sind und vermerkt ist, welche Art wieviel Inhaltsstoffe hat. Aber ich finde sie einfach nicht, dabei habe ich doch aufgeräumt ... und die Brille auf ....

Acetylsalicylsäure hat es in jeder Weidenart, der Gehalt schwankt aber beträchtlich.

Liebi Grüess,
Gabriela
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Lakritze (18.07.2010)
Alt 02.08.2010, 21:03   #52
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Guten Abend zusammen

Für all jene, die Fenchel im Gemüsegarten haben (oder zukünftig haben werden ... ), möchte ich über folgenden Versuch berichten:

Fenchel pflanze ich stets einige mehr, damit ich ihn gross wachsen lassen kann. Das Kraut wird nicht nur von den Meeris sehr geschätzt, auch die Raupe des Schwalbenschwanzes bedient sich gerne davon.
Zudem werden die Wurzeln des Fenchels wesentlich umfangreicher, was wiederum den Meeris zugute kommt. Sie mögen diese saftigen Wurzeln sehr, aber auch getrocknet stellt es für sie im Winter eine Delikatesse dar. Deshalb bin ich natürlich an einer reichen Ausbeute interessiert!

Wenn ich nun Fenchel für meinen eigenen Mittagstisch ernte, habe ich bislang die ganze Pflanze aus der Erde gehoben und Kraut und Wurzeln den Meeris gegeben. Dieses Jahr nun habe ich aber nur den Gemüsekörper abgeschnitten und so quasi die Pflanze "noch leben lassen" (tönt irgendwie grausig ... ), um zu sehen, ob sich evtl. die Wurzeln bis zum Herbst weiterentwickeln.

Schaut mal, da wächst sogar neues Kraut nach! *freu*


Ich würde sagen, eine reiche Wurzelernte ist garantiert und ich werde euch hier zu gegebener Zeit die entsprechenden Fotos einstellen.

Ich dachte mir, dass ich aber jetzt schon über das Ergebnis berichte, damit es eventuell Nachahmung findet.

Liebi Grüess,
Gabriela
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Aika (22.08.2010), Anabel (03.08.2010), Biene (03.08.2010), Letti (04.08.2010), Rebecca (09.08.2010), sumalia (21.08.2010)
Alt 20.08.2010, 19:58   #53
Fray
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Guten Abend miteinander

Noch keine konkreten Pläne fürs kommende schöne und heisse Wochenende? Nun, dem kann geholfen werden!

Es wird langsam Zeit, Maisblätter zu trocknen. Die Pflanzen haben ihre Wuchshöhe erreicht und beginnen nun, den Fruchtkörper zu bilden. Deshalb kann man gut vom oberen Drittel, wo sie noch fein und grün sind, Blätter wegschneiden. In dieser Höhe ist die Gefahr gering, dass noch Rückstände von etwaigen Spritzmitteln vorhanden sind.
Und nicht vergessen, vorher rasch beim Bauernhaus vorbeigehen und fragen, ob geschnitten werden darf. Einen Batzen bereit halten sorgt zudem für ein schnelleres Einverständnis.

Ich habe mich heute mit Schere und Sack im Maisfeld herumgetrieben. Da es in den letzten Tagen so oft geregnet hat, verzichtete ich auf ein Abwaschen der Blätter und habe sie gleich an die Sonne gelegt.


Trocknen kann man die Blätter auf verschiedene Arten. Es gibt Frauen, die hängen sie an den Stewi (gell Renate), andere ziehen sie auf Schnüre und hängen sie so auf. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt und wichtig ist am Schluss allein, dass die Blätter vor dem Versorgen gut durchgetrocknet sind.

Viel Spass im Maisfeld und liebi Grüess,
Gabriela
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Letti (22.08.2010)
Alt 22.08.2010, 09:56   #54
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Zitat von Fray Beitrag anzeigen
Und nicht vergessen, vorher rasch beim Bauernhaus vorbeigehen und fragen, ob geschnitten werden darf. Einen Batzen bereit halten sorgt zudem für ein schnelleres Einverständnis.
Genau! Weil ich "unserem" Bauern wöchentlich einen Batzen ins Kässeli werfe, darf ich ohne schlechtes Gewissen massenhaft Gras pflücken, welches meine Muiger im Sommer quasi ad libitum zur Verfügung haben

Zu den Maisblättern. Hast Du mir einen Tip Gabriela, mir selber schimmeln die getrockneten Maisblätter im Winter und auch von anderen Sammlern habe ich dasselbe Problem schon vernommen; anscheinend saugen getrocknete Maisblätter Luftfeuchtigkeit ein wie ein Schwamm. Wie lagerst Du denn bzw wie verhinderst Du eine Schimmelbildung?
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Liebe Grüsse, Arletta
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Alt 22.08.2010, 10:48   #55
Herzensbrecher
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Zitat von Letti Beitrag anzeigen
Zu den Maisblättern. Hast Du mir einen Tip Gabriela, mir selber schimmeln die getrockneten Maisblätter im Winter und auch von anderen Sammlern habe ich dasselbe Problem schon vernommen; anscheinend saugen getrocknete Maisblätter Luftfeuchtigkeit ein wie ein Schwamm. Wie lagerst Du denn bzw wie verhinderst Du eine Schimmelbildung?
Liebe Letti,

ich habe meine locker aufgeschichtet in einem grossen Pappkarton, Deckel nur lose zusammengeklappt und habe damit keine Probleme.

Früher hatte ich sie aufrecht stehend in Coop oder Migros-Papiertüten und lose eine andere Papiertragetasche drüber gestülpt.

Vielleicht würden auch ein paar Silicatgelkissen dazugelegt helfen.

http://www.aquapac.de/silicagel/UEber-uns/

Liebe Grüsse
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Alt 22.08.2010, 17:48   #56
Fray
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Hast Du mir einen Tip Gabriela, mir selber schimmeln die getrockneten Maisblätter im Winter und auch von anderen Sammlern habe ich dasselbe Problem schon vernommen; anscheinend saugen getrocknete Maisblätter Luftfeuchtigkeit ein wie ein Schwamm. Wie lagerst Du denn bzw wie verhinderst Du eine Schimmelbildung?
Hoi Arletta

Bis jetzt habe ich noch keine derartigen Beobachtungen machen können, allerdings trockne ich die Maisblätter erst die dritte Saison.
Ich lagere sie offen (auch schon in einem Jutesack) mit dem gesamten restlichen Sammelgut im Estrich. Der ist nicht isoliert, d.h. das ist kein ultratrockener Raum, sondern gut durchlüftet. Die Dachziegel sind sichtbar. Wenn die Blätter wirklich die Feuchtigkeit wieder aufnehmen, hätte ich ganz bestimmt auch schon Schimmelbefall feststellen müssen.
Hmm, ich kann mir nur vorstellen, dass die Maisblätter nicht komplett durchgetrocknet waren, bevor sie gelagert wurden. Wäre das möglich?
Ich habe sonst keine andere Erklärung dafür.

Das reut einem immer gewaltig, wenn man so sorgsam gesammlte Leckereien fortwerfen muss, gell. Ich hoffe sehr, dass du zukünftig davon verschont bleibst.

Liebi Grüess,
Gabriela
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Alt 22.08.2010, 20:56   #57
Letti
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Zitat:
Zitat von Herzensbrecher Beitrag anzeigen

Früher hatte ich sie aufrecht stehend in Coop oder Migros-Papiertüten und lose eine andere Papiertragetasche drüber gestülpt.
Das ist genau auch meine Lagerungs-Methode! Zum Trocknen habe ich sie jeweils an einem Windel-Ständer aufgehängt. Also trocken waren die wohl schon. Das Schimmel-Problem hatte ich sowohl im alten Haus früher wie auch jetzt in der topisolierten Modernwohnung *grübel*. Zu viel Luftfeuchtigkeit vielleicht? Egal... ich trockne auch dieses Jahr wieder
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Liebe Grüsse, Arletta
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Alt 24.08.2010, 07:25   #58
erklaerbaer
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Hallo zusammen

Es scheint, dass unsere Meeries (frische) Maisblätter ebenfalls lieben. Gibt es hier eine Mengenbeschränkung, oder dürfen sie die Blätter à discretion verputzen?

Liebe Grüsse
Ivo
erklaerbaer ist offline  
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Alt 24.08.2010, 14:50   #59
Fray
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Hoi Ivo

Maispflanzen gehören zur Familie der Süssgräser und deshalb würde ich sagen, dass die Meeris diese auch in grossen Mengen essen dürfen. Dick machen lediglich die Kolben.
Ich erachte die Maispflanze neben dem Wiesengras als die artgerechteste Ernährung überhaupt, Amaranth käme auch noch in diese Kategorie. Dieses Projekt startet aber erst nächsten Frühling ...

Mahlzeit und liebi Grüess,
Gabriela

P.S. Auch getrocknet sind die Maisblätter im Winter eine reine Freude für die Meeris. Probier es doch mal aus - du wirst staunen, wie sie darüber herfallen.
Fray ist offline  
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