Helfende Hände gesucht für Ausrottung der Herbstzeitlose in Dübendorf ZH

Dieses Thema im Forum "Ernährung und Pflege" wurde erstellt von Helena, 2. April 2015.

  1. Helena

    Helena Erfahrener Benutzer

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    Wer sein Heu beim beliebten Bauer in Dübendorf / Fällanden ZH bezieht oder auch unabhängig davon uns bei der Ausrottung der Herbszeitlose (HZL) unterstützen möchte, die Aktion findet zum ersten Mal statt am

    Samstag, 11. April, 10 Uhr. Treffpunkt: Heuwagen.


    Je nach Wetter Regen- oder Sonnenschutz nicht vergessen, gutes Schuhwerk, möglichst wasserdichte Handschuhe (sehr giftige Pflanze, die Handschuhe muss man danach evtl. entsorgen).

    Bitte meldet Euch hier oder im anderen Thread bei den Kaninchen.

    :dank:
     
  2. Rakete

    Rakete Prominenter Benutzer

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    Transportmöglichkeit könnte auch von mir organisiert werden (per Auto), falls jemand zum Bahnhof Stettbach anreisen würde :e025:

    Bitte auch noch eine Hacke mitbringen, egal welche Grösse! Auch ich muss zuerst noch eine organisieren... Evtl. auch noch Plasticksäcke.

    Zeitaufwand ist uns unbekannt, da wir uns auch erst vor Ort umsehen müssen, aber natürlich darf man auch früher gehen, wenn man etwas vorhat. Es kann auch gut sein, dass die Aktion nächstens wiederholt werden muss, bevor das Gras zu hoch wächst...
     
  3. Helena

    Helena Erfahrener Benutzer

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    Hacke? Nun ja ich dachte, ausstechen würde reichen. Ein Unkrautstecher z.B. Oder meintest Du sowas?
    Im Netz steht ja eigentlich, die Blätter ausziehen reicht zur Schwächung der Zwiebel, die ja selber relativ tief sitzt. Wichtig ist, soviel Blattgrün wie möglich zu entfernen.
     
  4. Helena

    Helena Erfahrener Benutzer

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    Wir haben heute 100 kleine Bambusstecken sowie Markierband in der Landi besorgt, falls wir die Pflanzen zuerst markieren wollen. Zum Entsorgen nehmen wir schwarze Kehrichtssäcke mit; die HZL darf sicher nicht kompostiert werden. Entweder gleich in die Abfuhr oder in eine Biogasanlage, aber ich glaube, Dübendorf bietet letzteres nicht an.
     
  5. Rakete

    Rakete Prominenter Benutzer

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    da müsste man wohl nachfragen wegen der Entsorgung. Ich kann ja nächste Woche mal telefonieren, falls ich die Hauptverantwortlichen dafür überhaupt ran kriege, der mir auch eine entsprechende Auskunft geben kann.
     
  6. Monkey

    Monkey Erfahrener Benutzer

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    Soweit ich weiss, kann man auch Giftpflanzen problemlos kompostieren. Die Kompostbakterien bauen das Pflanzengift ab. In der Natur sterben ja auch jeden Herbst die giftigen Pflanzen ab und zersetzen sich. Ich persönlich kompostiere Eibe, Thuja, etc. bedenkenlos Jahr für Jahr und hatte noch nie Probleme. Natürlich informierte ich mich vorher, ob das geht.

    Einfach nicht unkompostiert zum Mulchen verwenden. Und beim Kompost wenden sollte man vorsichtig sein, bis alles Grün verrottet ist. Aber das geht ja rasch.

    Wenn ich in der Nähe wohnen würde, würde ich euch anbieten, das ganze Zeug bei mir zu entsorgen. Doch bis ins Appenzellerland wollt ihr die HZL ja wohl nicht fahren. :D

    Noch ein guter Link über Kompostierung. Dort steht unter anderem: "Giftpflanzen werden bei der Verrottung zu ungiftigem Kompost umgewandelt."
    http://www.bio-gaertner.de/Verschiedenes/Kompostierung

    Vielleicht wollt ihr auch mal bei der Kompostberatung anrufen. Hier der Link zu den Telefonnummern der verschiedenen Kompostberatungen in eurer Region:
    http://www.kompostberatung.ch/home/s_kompostiere_bringts.html
     
  7. Rakete

    Rakete Prominenter Benutzer

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    eigentlich wollte ich mir über die Kompostierbarkeit von HZL schlau machen, habe aber nichts gefunden, dafür dies hier: (ich melde mich aber mal in einem Gartenforum an oder kontaktiere eine Gärtnerei):
    http://www.rp-giessen.hessen.de/irj/RPGIE_Internet?rid=HMdI/RPGIE_Internet/nav/3a8/3a8505fe-78c2-9011-1010-43765bee5c94,28e2c3d4-64bb-731f-012f-312b417c0cf4,,,11111111-2222-3333-4444-100000005004%26_ic_uCon_zentral=28e2c3d4-64bb-731f-012f-312b417c0cf4%26overview=true.htm&uid=3a8505fe-78c2-9011-1010-43765bee5c94
    na, tönt nicht gerade aufstellend...
     
  8. Helena

    Helena Erfahrener Benutzer

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    Wenn die HZL in eine öffentliche Kompostieranlage gelangt, ich meine, ist dann garantiert, dass das Gift am Ende wirklich alles abgebaut ist? Der Kompost gelangt ja dann u.U. zu einer unwissenden Person wieder in den Garten...

    Moni, es hiess ja auch, man müsse die Prozedur 2 bis 3 Jahre lang wiederholen. wenn er nur wenige Pflanzen hat, stechen wir sie gleich mitsamt Zwiebel aus. Bei grösserem Bestand markieren wir sie und warten bis im Mai, dann hat sie nämlich die ganze Kraft in die Grünmasse und Samenbildung gesteckt. Wenn man ihr das dann wegreisst, wird es sie schon schwächen – «Schröpfschnitt direkt nach dem Austreiben» klingt irgendwie nicht nach einer voll ausgewachsenen Pflanze...
     
  9. Rakete

    Rakete Prominenter Benutzer

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    ja, ich weiss wegen der Wiederholung... In dieser Studie wurde dies auch so gemacht, die sprechen ja von den letzten Jahren in Plural.

    Unter Schröpfschnitt in den verschiedensten Artikel verstehe ich eben das Abschneiden anfangs Mai, wenn die Tochterknolle dann auch ausgetrieben hat und angeblich die Mutterknolle den schwächsten Zustand erreicht hat...

    übrigens steht auch in diesem Artikel:
    Die haben dies also nicht verbrannt!

    Und es fragt sich, wie gut in den öffentlichen Kompostieranlagen wirklich kompostiert wird... Diese Frage werden die in der Abfallentsorgung wohl auch nicht beantworten können.
     
  10. Monkey

    Monkey Erfahrener Benutzer

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    In der Natur stirbt die HZL zu Winterbeginn ab und kompostiert dort, wo sie gewachsen ist. Wenn sie sich dadurch den Boden unter den Füssen vergiften würde, würde sie sich damit die eigene Lebensgrundlage zerstören. So "dumm" ist keine Pflanze.
    Ausserdem würden dann rund um die HZL keine anderen Pflanzen mehr wachsen können, auf viele Jahre hinaus. Dem ist, soviel ich weiss, nicht so.

    Aber wenn ich euch wäre und so starke Bedenken hätte, würde ich die ganzen HZL wohl einfach in die Kehrichtverbrennung geben. Dann müsst ihr euch darüber nicht auch noch Gedanken machen. Ihr zeigt ja sonst schon so viel Einsatz, indem ihr sie ausstechen/ausreissen geht.
     
  11. Getorix2

    Getorix2 Erfahrener Benutzer

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    Hallo

    bei uns in Wetzikon gehen die Bioabfälle zur Biogasanlage der Wiedag AG in Oetwil.

    Jetzt in den warmen Monaten werden die Sachen wöchentlich abgeholt. Wenn ihr mögt (und mir jemand hilft beim Transport nach Wetzikon), kann ich die gerne bei meinen Vermietern in dei Grüntonne werfen.
     
  12. Rakete

    Rakete Prominenter Benutzer

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    :dank: auf soviel Logik bin ich nicht gekommen...:e025: Und wenn sie andere Pflanzen vergiften würde, dann würde man definitiv jegliche HZL sofort ausreissen.
     
  13. Helena

    Helena Erfahrener Benutzer

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    Bei uns in der Stadt Zürich wird die Grünabfuhr plus jeglicher anderer organischer Abfall (also auch Küchenabfall, Fleisch, Speisereste u.drgl.) nun zu Biogas gemacht. Wir können sie also auch mit unseren Grüntonnen entsorgen.

    Wir waren heute ausserdem in der Wiese, wo bei meinen Eltern im Tösstal (500 m.ü.M.) auch Orchideen wachsen. Daher steht diese Wiese unter Naturschutz. Aber.... seht selbst...

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    Zum Glück ist das keine Heuwiese... Im Herbst muss das ein rosa Teppich sein.
     
  14. Rakete

    Rakete Prominenter Benutzer

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    krass... das ist ja übervoll!

    übrigens habe ich in einem deutschen Gartenforum gepostet; die verstehen gar nicht, wieso ich die Dinger ausreissen möchte. Die wollen sogar, dass ich die Knollen per Post zusende; auch mal sehr witzig... Vielleicht sollten wir damit einen Handel starten :ohnein:
     
  15. Monkey

    Monkey Erfahrener Benutzer

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    Das bringt mich auf eine Idee. Ihr könntet ja in einem Schweizer Gartenforum nach helfenden Händen für Samstag suchen. Vielleicht gibt es Leute, die helfen würden, wenn sie dafür die Pflanzen haben dürfen? Dann hättet ihr erstens mehr Hilfe und zweitens kein Entsorgungsproblem. :e025:

    Wichtig wäre in dem Fall vielleicht, darauf hinzuweisen, wie giftig die HZL sind. Nicht, dass es da noch Unfälle gibt nachher in den Hausgärten.